Erziehungs-, Ehe-, Familien- und Lebensberatung

Erziehungs-, Ehe-, Familien- und Lebensberatung mit KIBnet-EEFL

Das Modul KIBnet-EEFL wurde für Erziehungs-, Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstellen entwickelt. Die Erfassung von SGB VIII-Daten (§§ 11, 13, 16, 17, 18, 28, 29, 30, 31, 35a und 41) und EFL-Daten erfolgt innerhalb des Moduls getrennt. Beide Bereiche sind jedoch kompatibel, so dass die vergleichbare Erfassung der Leistungen integrierter Beratungsstellen sichergestellt ist.

Neben der amtlichen Statistik, die elektronisch an die statistischen Landesämter bzw. über die core-Schnittstelle direkt an das stat. Bundesamt übermittelt wird, sind bereits zahlreiche regionale Statistiken (z.B. der Arbeitsbericht NRW, ISM-Statistik für Rheinland-Pfalz) integriert. Das KIBnet-EEFL-Modul kann bis hin zu den Erfassungsbedarfen einer einzelnen Beratungseinrichtung individualisiert werden.

Seit 2007 erfüllt KIBnet-EEFL alle Anforderungen für die offizielle EFB-Statistik der bke (Bundeskonferenz für Erziehungsberatung). [Weiterlesen…]

Die wichtigsten Merkmale im Überblick:

  • Die erfassten Einzeldaten werden pseudonymisiert erfasst, d.h. eine Zusammenführung der erhobenen Daten mit den personenbezogenen Daten ist nur in der Erheben Beratungseinrichtung möglich. Die bestehenden Datenschutzauflagen (DSGVO, BDSG neu, SGB I, VIII und X, kirchliche Datenschutzgesetze) werden erfüllt.
  • Die erfassten Daten bilden die amtliche Kinder- und Jugendhilfestatistik ab.
  • Mit dem SGB VIII-Teil parallelisierte Erfassung der Ehe-, Paar- und Lebensberatung. Dieses Vorgehen ist für integrierte (kirchliche) Beratungsstellen besonders effektiv und hilfreich.
  • Wo immer technisch machbar, verhindern Plausibilitätsprüfungen falsche Dateneingaben.
  • Automatisierte Abgabe der Daten an die statistischen Landesämter (nur SGB VIII).
  • Vorgefertigte Auswertungen erleichtern das Erstellen von Statistiken und Berichten.
  • Verfügbarkeit rund um die Uhr.
  • Tägliche Datensicherung des gesamten Datenbesstandes.
  • Keine Updates, die kontinuierliche Fortentwicklung sowie die Anpassung an veränderte Vorgaben des Bundesgesetzgebers bzw. der Ministerien der Länder sind mit der monatlichen Nutzungsgebühr abgegolten.

Das Datenmodell der EEFL-Datenbank

  1. Stellendaten: Erfassung der vollständigen Adress – und Strukturdaten.
    Erfassung der Daten der Mitarbeitenden zwecks Fallzuordnung (Name, Vorname, Funktion, Arbeitszeit, im Klartext oder pseudonymisiert) entsprechend der Auflagen des Verantwortlichen in der Beratungsstelle bzw. des Verantwortlichen beim Träger.
  2. Klientendaten: Neben den Daten, die das SGB VIII vorschreibt, werden die Datenrahmen der Verbände der freien Wohlfahrtspflege integriert. Wo immer technisch machbar, verhindern Plausibilitätsprüfungen falsche Dateneingaben.
  3. Aktivitäten: Erfassung z.B. von Fortbildungen, Supervisionen, Gremienarbeit, Gruppenarbeit und Öffentlichkeitsarbeit. Die fallübergreifenden Tätigkeiten.
  4. Auswertungen: Vorgefertigte Standardauswertungen zu jedem erfassten Datenfeld. Individualisierte Auswertungen für einzelne Beratungseinrichtungen oder Träger / Trägerverbände (auch über Länder- oder Kirchengrenzen hinweg) können nach Kundenauftrag erstellt werden. Kontrolllisten überwachen die Vollständigkeit der Dateneingabe bzw. dienen der Korrektur von Eingabefehlern. Die Abgabe der Daten an empfangsberechtigte Institutionen (z.B. Stat. Landesämter/Bundesamt) erfolgt elektronisch über das System. Die Plausivorschriften sind in den Abgabeprozess integriert und garantieren eine fehlerfreie Abgabe.

Vergleichsdaten zur Steuerung und Bewertung der eigenen Tätigkeiten werden zunehmend wichtiger. Die Online-Datenbank kann auf Wunsch tagesaktuelle Vergleiche aller Beratungsstellen eines Trägers, eines Trägerkreises, eines Bundeslandes oder als Bundesdurchschnitt liefern.

Kosten und Nutzen

Die Firma medicomp GmbH registriert nur die Einrichtung als Nutzer. Dies ermöglicht der Stelle, mit beliebig vielen PC auf die Online-Datenbank zuzugreifen. Eine Lizensierung der Software pro PC entfällt, der Kostenvorteil liegt auf der Hand. Ebenso ist die technische wie inhaltliche Weiterentwicklung (soweit sie vom Bundesgesetzgeber oder den Bundesländern vorgeschrieben werden) in der monatlichen Nutzungsgebühr eingeschlossen, kostenpflichtige Updates entfallen.