Einführung von MIP-eKV bei der DAK

Die Firma medicomp GmbH bietet mit MIP-eKV erstmalig eine vollständig elektronische Abwicklung von Kostenvoranschlägen und Versorgungsanzeigen im Hilfsmittelbereich an.

Das Verfahren basiert auf der Übermittlung der erforderlichen Daten vom Leistungserbringer an die DAK und zurück (bidirektionaler Datenaustausch). Notwendige Unterlagen werden gescannt und dem elektronischen Kostenvoranschlag als Anhang beigefügt. Die Übertragung und Verarbeitung erfolgt über das System MIP-eKV.

MIP-eKV bietet grundsätzlich zwei Verfahrenswege für die Übermittlung der elektronischen Kostenvoranschläge an:

  • Über die Internet-Anwendung MIP-eKV
  • Direkt aus der lokalen Branchensoftware über die MIP-eKV-Schnittstelle

Bei der Verwendung der Internet-Anwendung werden die benötigten Daten in ein Formblatt eingegeben und die erforderlichen Unterlagen angehängt. Das Ergebnis der Prüfung erhält der Leistungserbringer ebenfalls über die Internet-Anwendung. Sofern die lokale Branchensoftware die Schnittstelle zu MIP-eKV unterstützt, werden die Kostenvoranschläge direkt aus der Software übertragen. Die Information über Genehmigung, Ablehnung oder Änderung des Kostenvoranschlages wird in die Branchensoftware übertragen. Die MIP-eKV-Schnittstelle erspart dabei die doppelte Erfassung der Daten und der lokale Datenbestand wird automatisch um die notwendigen Daten für die Abrechnung (z.B. Genehmigungsnummer) ergänzt.

Die MIP-eKV-Schnittstelle steht allen Branchensoftware-Herstellern kostenlos zur Verfügung und wird bereits von verschiedenen Branchenlösungen unterstützt.

Am Donnerstag, den 06.09.2007, wurde MIP-eKV nun offiziell bei der DAK eingeführt. Für alle Vorgänge, die Leistungserbringer ab diesem Zeitpunkt über MIP-eKV abgewickelt und genehmigt werden, entfällt dann die Übersendung der Papierunterlagen an die Hilfsmittel-Kompetenz-Zentren der DAK. Diese sind erst bei der Abrechnung in der gewohnten Weise beizufügen.